Alexander Seal

Rudolfinger Kreisbahn

 

Rudolfinger Kreisbahn. Der bekannte Eisenbahnmaler Loisl hat sich seine ganz persönliche Schmalspurbahn in herrlichen Aquarellen erträumt. Der Entwurf ist nicht auf einen bestimmten Landstrich abgestimmt, bietet dafür aber um so mehr betriebliche Möglichkeiten. Radien und Steigungen berücksichtigen zugleich modellbahnerische wie vorbildspezifische Erfordernisse. Ab Seite 48. Abbildung: Loisl

 

Rudolfinger circular train. The famous railway painter Loisl dreamed up his very own narrow-gauge railway in wonderful watercolors. The design is not tailored to a specific area, but it offers all the more operational options. Radii and gradients take model-specific and prototype-specific requirements into account at the same time. From page 48. Illustration: Loisl

     
Die Rudolfinger Kreisbahn  

Links: Zentraler Blickfang von Loisls Anlagenvorschlag ist der imposante Viadukt der Normalspurstrecke, der Bach, Straße und Bahn überquert. Loisl zeigt, wie er sich den Hintergrund vorstellt, wobei der reichlichen Bewaldung große Bedeutung zukommt.

 

Left: The central eye-catcher of Loisl's system proposal is the imposing viaduct of the standard gauge line, which crosses the brook, road and train. Loisl shows how he imagines the background, with the abundant forest being of great importance.

     

Nicht um die von Weltstadt zu Weltstadt rasenden Express-Züge mit ihren klangvollen Namen und nicht um elegante Schnelltriebwagen geht es hier, sondern um eine viel bescheidenere Kategorie von Schienenfahrzeugen, die Kleinbahnen nämlich und da vor allem um ihre schmalspurige, vielleicht ein wenig zurückgebliebene und vernachlässigte und darum auch doppelt so beliebte Tochter, eben die Schmalspurbahn, wie sie uns in Form der Rudolfinger Kreisbahn entgegenkommt.

 

It is not about the express trains raging from world city to world city with their sonorous names and not about elegant high-speed railcars, but about a much more modest category of rail vehicles, namely the small trains and above all about their narrow-gauge, maybe a little lagged and neglected and that's why the daughter is twice as popular, the narrow-gauge railway that comes in the form of the Rudolfinger Kreisbahn.

     

In seinem Buch „Liebe, alte Bimmelbahn“ hat K.-E. Maedel die Kleinbahnen in seiner unnachahmlichen Art beschrieben – ihre Bescheidenheit, ihre Unscheinbarkeit, die von alters her zu verständnisvollem Lächeln und liebenswürdigem Verstehen herausgefordert hat und die oft dem Karikaturisten Stoff für boshafte Glossen lieferte.

Gegen die Konkurrenz des Automobils ist die Kleinbahn kläglich unterlegen. Der Fortschritt der Zeit hat sie längst zum Tode verurteilt. Da, wo nicht touristische Aspekte überragten, ist sie vollends verschwunden, hat sie die Pforten ihrer Bahnhöfe geschlossen und die Tore ihrer Maschinenschuppen dichtgemacht. Den „Feurigen Elias“, den „Federsee-Express“ und „die Bimmelguste“ gibt es längst nicht mehr. In der virtuellen Realität der Modelleisenbahn können wir die alte Zeit allerdings auferstehen lassen. Als so ein liebenswürdiger Anachronismus ist die Rudolfinger Kreisbahn von Loisl gezeichnet und entworfen für ein Modellbahnzimmer mit den ungefähren Maßen von 380 x 270 cm.

 

In his book “Liebe, alte Bimmelbahn” K.-E. Maedel described the small trains in his inimitable way - their modesty, their inconspicuity, which has always challenged an understanding smile and kind understanding, and which often provided the cartoonist with material for wicked glosses.

The small train is miserably inferior to the competition of the automobile. The progress of time has long condemned her to death. Wherever tourist aspects did not dominate, it has completely disappeared, closed the gates of its train stations and closed the gates of its machine shed. The "Fiery Elias", the "Federsee-Express" and "the Bimmelguste" no longer exist. In the virtual reality of the model railway, however, we can resurrect the old days. The Rudolfinger Kreisbahn by Loisl is drawn and designed as such a lovely anachronism and designed for a model railway room with the approximate dimensions of 380 x 270 cm.

     
Die Betriebssituation   The Operating Situation
     

In Rudolfingen treffen zwei Kleinbahnen zusammen, nämlich: eine normalspurige Stichbahn, die die Kreisstadt mit der weiten Welt verbindet und eine Schmalspurbahn auf 75-cm-Gleisen, die das enge Tal und die darin angesiedelten Industriebetriebe erschließt. Vorbilder fanden sich nicht nur in Baden und Württemberg, sondern gerade auch in Sachsen und Mecklenburg.

Rudolfingen liegt wie erwähnt am Ende einer normalspurigen Stichbahn. Die vorwiegend noch mit Dampf betriebene Strecke endet nach Überquerung eines imposanten und sehr fotogenen Viadukt-Bauwerks im Kopfbahnhof Rudolfingen, der über zwei Bahnsteiggleise und mehrere Stumpengleise verfügt. Daselbst befinden sich auch ein zweiständiger Lokschuppen und eine einfache Lokbehandlungs-Anlage. Hier wird eine Reservelok vorgehalten, und die Maschine des letzten Abendzuges verbringt hier die Nacht.

Normalspurige Güterwagen werden am Güterschuppen ent- und beladen; eine kleine Abstellgruppe bietet Platz für Personen und Güterwagen. Außerdem führt ein normalspuriges Gleis zu einer kleinen Umschlaghalle, wo Stückgüter in die viel kleineren Güterwagen der schmalspurigen Kreisbahn umgeschlagen werden können. Gerade der Gegensatz zwischen den voluminösen Güterwagen der Normalspur und ihren kleinen, fast puppenhausartigen Kollegen der Schmalspurbahn wirkt fürs Auge attraktiv und läßt die Schmalspur eben als solche erst richtig in Erscheinung treten.

 

Two small trains meet in Rudolfingen, namely: a standard-gauge branch line that connects the district town with the wider world and a narrow-gauge line on 75 cm tracks that opens up the narrow valley and the industrial companies located there. Role models were found not only in Baden and Württemberg, but also in Saxony and Mecklenburg.

As mentioned, Rudolfingen lies at the end of a standard gauge branch line. The route, which is still mainly operated by steam, ends after crossing an imposing and very photogenic viaduct structure in the Rudolfingen head station, which has two platform tracks and several pillar tracks. There is also a two-tier locomotive shed and a simple locomotive handling facility. A reserve locomotive is kept here and the machine of the last evening train spends the night here.

Standard-gauge freight cars are loaded and unloaded at the goods shed; a small storage area offers space for people and freight wagons. In addition, a standard-gauge track leads to a small transshipment hall, where general cargo can be transshipped into the much smaller freight wagons of the narrow-gauge circular train. The very contrast between the voluminous freight wagons of the standard gauge and their small, almost dollhouse-like colleagues on the narrow-gauge railway is attractive to the eye and allows the narrow-gauge gauge to really appear as such.

     
Die Rudolfinger Kreisbahn  

Im Tal gilt es, das Anschlußgleis der Felsenbrauerei zu bedienen, was vermittels aufgebockter Normalspurwagen oder der kreisbahneigenen Wägelchen erfolgen kann. Im Hintergrund ist die Textilfabrik zu erkennen, die ebenfalls über ein Anschlußgleis verfügt. Auf dieser Darstellung besorgt ein schmalspuriges Schweineschnäuzchen den bescheidenen Personenverkehr in der frequenzschwachen Zeit.

 

In the valley, it is important to operate the siding of the rock brewery, which can be done by means of jacked-up standard gauge wagons or the wagons owned by the orbit. In the background you can see the textile factory, which also has a siding. In this illustration, a narrow-lined pork's nose takes care of the humble passenger traffic in the low-frequency period.

     
Die Rudolfinger Kreisbahn  

Virtuelle Realität aus der Sicht eines Preiser-Männchens: das zweimalige Überqueren der Staatsstraße durch die Lokalbahn ist nicht unproblematisch, auch wenn sich der Straßenverkehr in dieser Zeitepoche noch im Rahmen hält. Der Hügelzug und die dahinter aufragenden drei Hochkamine sind nur noch auf der Hintergrundkulisse dargestellt und sollen andeuten, daß man sich hier in einer Industriegegend befindet. Der vorstadtartige Charakter der Landschaft kommt auch in den Arbeiterhäusern zum Ausdruck.

   
  Virtual reality from the point of view of a Preiser male: crossing the state road twice through the local railway is not without problems, even if road traffic is still within this period. The range of hills and the three chimneys towering behind them are only shown on the background backdrop and are intended to indicate that you are in an industrial area. The suburban character of the landscape is also expressed in the workers' houses.
     
Die Rudolfinger Kreisbahn 

Während unser Preiser-Männchen auf die Ankunft des Normalspurzuges wartet (zusammen mit den Milchkannen), schnauft vom Tal herkommend das Schmalspurzüglein der Kreisbahn heran und stellt so den Anschluß an die weite Welt sicher. Auf seiner Rückfahrt wird es wohl den jetzt noch leeren Privatbahnwagen der Felsen-Brauerei mit ins Tal hinunternehmen.

   
 

While our Preiser male is waiting for the arrival of the standard gauge train (together with the milk churns), the narrow-gauge train coming from the valley sniffs at the circular train, thus ensuring the connection to the wider world. On his return trip, he will probably take the now empty private railway wagon of the Felsen brewery down into the valley.

   
Die Rudolfinger Kreisbahn  

Der linke Anlagenschenkel, ein Industriegebiet mit Binnenhafen. Loisl’s Schaubild zeigt ein paar interessante Details, wie etwa das kleine pavillonartige Bahnhöfchen der Schmalspurbahn, den Hafenkai mit den dazu passenden Kränen und das imposant wirkende Lagerhaus am Kaiende. Hier stellt sich Loisl diese Kreisbahn mit elektrischem Betrieb vor, eine durchaus prüfenswerte Alternative.

   
 

The left leg of the plant, an industrial area with an inland port. Loisl’s graph shows a few interesting details, such as the small pavilion-like train station the narrow-gauge railway, the quay with the appropriate cranes and that imposing warehouse at the end of the quay. Here Loisl faces this circular path with electrical operation before, a well worth considering alternative.

     
Die Rudolfinger Kreisbahn  

Noch ein Blick zum anderen Ende der Kreisbahn: nach einer Sägefahrt kann der dreiachsige G-Wagen der Agrochemie zugestellt werden. Über die Drehscheibe geht es ins Innere eines der Werksgebäude, wo dann die Beladung erfolgt.

   
 

Another look at the other end of the circular path: after a saw ride, the three-axle G-carriage can be delivered to the agrochemical industry. The turntable takes you inside one of the factory buildings, where the loading takes place.

     
Die Rudolfinger Kreisbahn  

Gleisplan der U-förmigen Zimmeranlage mit dem Kopfbahnhof Rudolfingen auf dem rechten Anlagenschenkel und dem ca. 29 cm tiefer gelegenen Hafenbecken auf dem linken Anlagenteil. Zu beachten wären die Höhenangaben in Zentimetern.

   
 

Track plan of the U-shaped room layout with the Rudolfingen head station on the right side of the layout and the port basin approx. 29 cm lower on the left side of the layout. Note the height information in centimeters.

     

In Rudolfingen gibt es auch eine Rollschemel- Grube, damit die Kreisbahn auch normalspurige Güterwagen übernehmen kann. Zum Kleinbahn-Bahnsteig gelangt man übrigens durch die Straßenunterführung, denn das Überschreiten der Gleisanlagen ist auch hier nicht gern gesehen.

Die Normalspurstrecke endet nach Durchfahren einer Gleiswendel in einem 36 cm unter dem Bahnhof Rudolfingen angelegten Schattenbahnhof. Er könnte sowohl mit wie ohne Kehrschleife angelegt werden. In der Version ohne Kehrschleife spart man sich zwar – bei Gleichstrombetrieb – die elektrotechnischen Besonderheiten, muß aber die Lokomotive jedesmal umsetzen.

Doch zurück zur schmalspurigen Rudolfinger Kreisbahn. Diese muß schon kurz nach der Ausfahrt aus dem Stadt-Bahnhof ihre Bremsen anlegen, denn nun geht es in stetigem Gefälle vom Bahnhofs-Niveau „0“ in einer fotogenen Kurve 18 cm hinunter, wobei der Viadukt der Normalspurstrecke gleich zweimal unterquert wird. Dabei ist das Gefälle respektive die Steigung von 5 % auch von schmalspurigen Lokomotivchen ohne weiteres zu verkraften. Denn mehr als ein bis zwei Rollschemel oder ein paar kurze, zweiachsige Schmalspurwagen gilt es ja nicht zu befördern.

Ganz in der Nähe des Stadtbahnhofs ist durch eine Sägefahrt das Gelände der Agro-Chemie zu bedienen, die ihrerseits einen internen Werkverkehr mit dem am Fluß gelegenen Gaswerk und einem auf die Zufuhr von Kohle angewiesenen Anilin-Werk unterhält.

Ein weiteres Anschlußgleis befindet sich noch vor der Unterquerung des Viaduktes zu einer Textilfabrik. Dann gilt es nach zweimaliger Überquerung der Landstraße eine Brauerei und eine Möbelschreinerei zu bedienen.

In weiter Kurve umfährt die Rudolfinger Kreisbahn dann den großen Fabrikkomplex eines Metallwerkes und überquert dabei die Straße noch zweimal, bevor sie unten am Binnenhafen endet. Hier besteht eine Umsetzmöglichkeit und auch hier gibt es eine ganze Reihe von Anschlußgleisen zu bedienen. Außerdem steht hier ein zweiständiger Lokschuppen, der der Versorgung der Kleinbahnloks dient.

Insgesamt sind also sieben Industriebetriebe durch die Kreisbahn zu bedienen, die zum Teil über mehrere, eigene Gleise verfügen. Das Innere der verschiedenen Werkshallen ist über Wagendrehscheiben erreichbar – eine betriebliche Bereicherung.

Über Beschäftigungsmangel wird sich also der Rangiermeister der Kreisbahn nie beklagen können, denn epochemäßig ist diese so angesiedelt, daß weder LKW noch Busse eine echte Konkurrenz darstellen.

 

There is also a roller stool pit in Rudolfingen, so that the circular railway can also take over standard-gauge freight wagons. By the way, you can get to the small train platform through the underpass, because crossing the track is not welcome here either.

The normal gauge line ends after passing through a track helix in a shadow station 36 cm below Rudolfingen station. It could be created with or without a hairpin. In the version without a reversing loop, the electrotechnical features are saved - with DC operation - but the locomotive has to be moved every time.

But back to the narrow-gauge Rudolfinger Kreisbahn. This has to apply its brakes shortly after the exit from the city train station, because now there is a steady descent from station level "0" in a photogenic curve down 18 cm, whereby the viaduct of the standard gauge line is crossed twice. The gradient or the gradient of 5% can also be easily coped with by narrow-gauge locomotives. Because there is no need to transport more than one or two roll stools or a few short, two-axle narrow-gauge wagons.

The Agro-Chemie site is very close to the city train station and is operated by a sawing machine, which in turn maintains internal works traffic with the gas works on the river and an aniline plant that relies on the supply of coal.

Another siding is located before crossing the viaduct to a textile factory. Then, after crossing the country road twice, it is time to operate a brewery and a cabinet maker.

In a wide curve, the Rudolfinger Kreisbahn then bypasses the large factory complex of a metalworks and crosses the street two more times before it ends at the inland port. There is an implementation option here and here too there is a whole range of sidings to operate. There is also a two-tier locomotive shed that serves to supply the small train locomotives.

In total, seven industrial companies can be served by the circular path, some of which have several separate tracks. The inside of the various factory halls can be reached via car turntables - an operational asset.

The shunting master of the circular railway will never be able to complain about a lack of employment, because epoch-wise it is so located that neither trucks nor buses represent real competition.

     
Die Realisierung als Anlage   Realization as a system
     

Für den Bau dieser Anlage kommt nur die offene Rahmenbauweise in Frage; der Schattenbahnhof der Normalspurstrecke ist mit -36 cm so tief angelegt, daß im Bedarfsfalle ohne weiteres von Hand eingegriffen werden kann. Er befindet sich außerdem gut zugänglich an der Anlagenvorderkante, etwas, was schon beim Planen einer jeden Anlage bedacht werden sollte.

Landschaftlich stellt die Anlage keine besonderen Ansprüche, gibt es doch weder tiefe Täler noch schroffe Gebirgslandschaften nachzugestalten. Der Übergang von der dreidimensional gestalteten Landschaft zur unbedingt erforderlichen Hintergrundkulisse wird durch reichen Baumbestand vereinfacht, so daß auf dem Hintergrund lediglich ein paar einfach zu malende Mittelgebirgshügelzüge zu gestalten sind.

Die Stadt Rudolfingen selbst wird durch ein bis zwei halbreliefartige Gebäudezüge sowie durch MZZ-Kulissen angedeutet. Für die Normalspurstrecke ist Zweileitergleis von Roco vorgesehen, während das HOe-Gleis von Bemo oder Peco stammen könnte. Die Schmalspurstrecke weist Mindestradien von 40 cm auf. Besonders elegant wirkt die Streckenführung der Schmalspurbahn dort, wo Bogenweichen (Bemo) zum Einbau gelangen.

Beim Planen wurde darauf geachtet, daß nur kurze Strecken und keine Weichen der Schmalspurbahn im Straßenplanum einzubetten sind. So darf man sich der optischen Wirkung der diversen Bahnübergänge auch ohne den entsprechenden, großen Bauaufwand erfreuen.

Besonders reizvoll müßte dieser Anlagenvorschlag dem Gebäude-Selbstbauer vorkommen – lebt doch der Plan gerade vom Charakter dieser Vorstadt- Landschaft mit ihren Industrie-Hallen. Bekanntlich hat aber auch „Kit-bashing“ seinen Reiz: Bausätze, die – nach entsprechender Abwandlung – gut auf diese Anlage passen würden, finden sich bei allen einschlägigen Herstellern. Die Hafenanlage samt dem Binnenmotorschiff läßt sich aus Material von O. Sickert, Vaihingen, zusammenstellen. Dort läßt sich auch Material für einen Deckprahm, für Lagerhallen, Kaischuppen und Krane finden.

Beim Betrachten des Gleisplans und der diversen Schaubilder zeigt sich, daß das Gestalten der Straßentrassen ebenso wichtig ist wie die Anlage der Bahngleise. Die Fahrstraßen sollten dabei nicht schmäler als 10 cm sein, damit sich zwei H0-Lkws auch ohne weiteres begegnen können.

Wie Loisl’s Schaubilder zeigen, läßt sich so eine Kleinbahn auf verschiedene Art betreiben. Reiner Dampfbetrieb ist denkbar, hier bieten sich wunderschöne Modelle von Bemo wie die württ. Tssd oder die sächsische VI K an. Im Bemo-Programm finden sich aber auch Dieselloks wie etwa die V 51 oder das Schmalspurkleinod der Jagsttalbahn, die V 22, die meist in Doppeltraktion verkehrte. Schließlich könnte die Rudolfinger Kreisbahn irgendwann einmal elektrifiziert worden sein, entsprechende Lokomotiven und Triebwagen sind bei Kleinserienherstellern erhältlich. Letzteres gilt auch für diverse Zubehöre wie die Waggondrehscheiben, Rollschemel etc.

Die Rudolfinger Kreisbahn bietet vielen etwas, nämlich jenen, die mit Wehmut an die gute alte Zeit zurückdenken und die solche Kleinbahnen noch selber erleben durften. Besonders viel dürfte dieser Anlagenvorschlag aber Selbstbauern bringen, die damit die heute so oft zitierte gute alte Zeit ins Hobbyzimmer zurückholen. Loisl

 

Only the open frame construction is suitable for the construction of this system; The shadow station of the standard gauge line is so deep at -36 cm that it can be easily intervened by hand if necessary. It is also easily accessible on the front edge of the system, something that should be considered when planning each system.

In terms of landscape, the facility does not make any particular demands, since there are neither deep valleys nor rugged mountain landscapes to be recreated. The transition from the three-dimensionally designed landscape to the absolutely necessary background scenery is simplified by a rich stock of trees, so that only a few easy-to-paint low mountain ranges can be created on the background.

The city of Rudolfingen itself is indicated by one or two semi-relief building blocks and by MZZ backdrops. Roco has a two-wire track for the standard gauge line, while the HOe track could be from Bemo or Peco. The narrow gauge line has minimum radii of 40 cm. The routing of the narrow-gauge railway is particularly elegant where curved switches (Bemo) are installed.

When planning, care was taken to ensure that only short distances and no switches of the narrow-gauge railway were to be embedded in the road level. So you can enjoy the visual impact of the various level crossings without the corresponding, large construction effort.

This system proposal would seem particularly appealing to the self-builders - after all, the plan lives from the character of this suburban landscape with its industrial halls. As you know, "kit-bashing" also has its charm: kits that - after a corresponding modification - would fit well on this system can be found with all relevant manufacturers. The port facility, including the inland motor ship, can be assembled from material from O. Sickert, Vaihingen. There you can also find material for a cover cream, for warehouses, quay sheds and cranes.

Looking at the track plan and the various diagrams shows that the design of the street routes is just as important as the layout of the train tracks. The routes should not be narrower than 10 cm so that two H0 trucks can easily meet.

As Loisl’s graphs show, a small train can be operated in different ways. Pure steam operation is conceivable, here there are beautiful models from Bemo such as the Württ. Tssd or the Saxon VI K on. The Bemo range also includes diesel locomotives such as the V 51 or the narrow-gauge jewel of the Jagst Valley Railway, the V 22, which mostly operated in double traction. After all, the Rudolfinger Kreisbahn could have been electrified at some point in the future; corresponding locomotives and railcars are available from small series manufacturers. The latter also applies to various accessories such as the wagon turntables, roll stools, etc.

The Rudolfinger Kreisbahn offers something to many, namely those who wistfully think back to the good old days and who were still able to experience such small trains themselves. However, this system proposal should bring a lot in particular to home builders, who will bring the good old times so often quoted back into the hobby room. Loisl